• Online-Sprachkurse werden weltweit von 10 Millionen User genutzt
  • Start-Up wächst seit 2010 jährlich um das Dreifache
  • 500 000 neue Anmeldungen pro Monat
Berlin,

Das Online-Sprachlernsystem Babbel feiert seinen fünften Geburtstag. Das Berliner Start Up ist heute mit seinen erfolgreichen Web und mobilen Apps ein breit aufgestellter Anbieter im Online-Sprachenlernen. 2013 steht der Kurs weiterhin auf Wachstum, extern wie auch intern.

Was anfangs noch ein von der Tech Crunch gegebener Insider-Tipp für alternatives und modernes Fremdsprachenlernen war, hat sich heute in Deutschland und über seine Grenzen hinaus, als weit verbreitetes Produkt entpuppt. Die Erfolgsgeschichte babbel.com fing mit einer Fragestellung an. Drei befreundete Softwareentwickler und Sprachenliebhaber fragten sich in einer kleinen Kreuzberger Wohnung, wie sie zur Erleichterung der Verständigung ihrer Mitmenschen im Internet beitragen könnten. „Unser Ansporn war und ist, eine anwenderfreundliche und leistungsstarke Lösung zu bieten, mit der Lernende unabhängig von Ort und Zeit gezielt und mit Spaß einer neuen Fremdsprache mächtig werden. Dies traf auf die Ansprüche von Lernern für einfaches und multimediales Sprachenlernen zu”, blickt Mitbegründer und Geschäftsführer Markus Witte auf die Anfänge des Start-Ups zurück.

Am 15 Januar 2008 erschien der erste kostenfreie Vokabeltrainer als Web-App mit selbstentwickeltem Spracherkennungssystem für fünf Sprachen. Die Nachfrage ließ nicht auf sich warten. Inzwischen bietet babbel.com eine Rundum-Lösung mit insgesamt elf Lernsprachen und 6 300 Lernstunden an, welche eine breite User-Gemeinde erreicht hat. babbel.com beschäftigt mittlerweile über 60 feste Mitarbeiter.

Die von der hauseigenen Redaktion erstellten Online-Kurse begleiten den Lerner mit umfangreichen, interaktiven Übungen zu Aussprache, Grammatik und zum Hörverständnis unterhaltsam. “Fast alle Angebote für erwachsene Lerner erschienen uns realitätsfremd oder zu stark verschult. Wir wollten zeigen, dass kommunikative Sprachdidaktik auch online möglich ist und verbinden klassisches Wortschatz- und Grammatiktraining mit authentischen Dialogen aus dem Alltag. Das Gelernte wird so ganz schnell außerhalb von Babbel anwendbar. Natürlich werden die Kurse für jede Sprache separat entwickelt”, erklärt Miriam Plieninger, Redaktionsleiterin.

Die Vision des mobilen, interaktiven Lernens soll auch im nächsten Jahr konsequent weiterentwickelt werden: So sollen die Babbel-Kurse auch auf weitere Ausgabekanälen und Betriebssystemen (iOS, oder wie zuletzt auf Windows 8) optimiert und zugänglich gemacht werden. Im Dezember wurde das komplette Webangebot erstmalig an das iPad angepasst. Im Februar werden mit Norwegisch und Dänisch zwei weitere Lernsprachen das Angebot erweitern. „ Wir müssen intern noch weiter wachsen und nach Talenten suchen, die zu unserem „Spirit” passen, wenn wir den Wachstumskurs auch 2013 fortsetzen wollen”, erklärt Markus Witte. „Ab März werden wir sie in unseren neuen 1000qm großen Büros mitten im Bergmannkiez begrüßen können”.

Berlin,