• Nutzer der erfolgreichen US-Sprachlern-App PlaySay werden zu babbel.com übernommen
  • Übernahme erfolgt aus operativem Cash-Flow
  • Hauptsitz bleibt Berlin, PlaySay CEO Ryan Meinzer arbeitet ab sofort für Babbel in den USA
Berlin,

Berlin, Europa, USA: Gehört das Sprachlernsystem babbel.com in Europa längst zu einem der erfolgreichsten Anbietern für mobiles Sprachenlernen, gilt es nun, sich auf dem US-Markt zu platzieren. Dies soll durch die Übernahme beschleunigt werden um jenseits des großen Teiches zu expandieren. Das kalifornische Unternehmen, gegründet in 2008, betreibt eine iPhone-App mit Community-Funktion, in dem Sprachen im direkten Dialog mit anderen Spielern gelernt werden können.

PlaySay mit Firmensitz in San Francisco, landete 2012 in den USA und in zehn weiteren Ländern auf Platz Eins im iTunes-Store in der Kategorie Bildung und war 2011 TechCrunch Disrupt-Finalist. Von den US-Medien als “Sprachlern-Erlebnis” (The New York Times) gefeiert, kann das Unternehmen aus dem Silicon Valley in vielen Ländern überzeugen und ermöglicht mit der iPhone-App PlaySay effektives Sprachenlernen, das gleichzeitig viel Spaß macht.

Headquarter Berlin, aktiv in den USA: Dieser Schritt ist eine weitere Etappe für das langfristige Ziel von babbel.com, seine Präsenz für mobiles Lernen im weltweiten Markt und insbesondere in den USA zu erweitern. Ein Markt, den Markus Witte, Geschäftsführer von babbel.com, als “den am stärksten ausgereiften” Markt bezeichnet. Mit 15 Millionen Nutzern weltweit, mehr als 8 Millionen Downloads seiner Apps und einem Wachstum um 200% pro Jahr steht babbel.com auf internationaler Ebene im Bereich des E-Learnings über Mobilgeräte an der Spitze.

“Der Kauf von PlaySay erfolgte aus operativem Cash-Flow. Es ist Teil unserer Expansion in die USA und eine Weiterführung unserer Strategie, um eine komplette Palette mobiler Lösungen zum Sprachenlernen anzubieten. Bildung wird mobil. Der US-Markt birgt großes Potential für mobiles Sprachenlernen und wir haben noch viel vor”, sagt Markus Witte.

Babbel.com konnte in den USA Ryan Meinzer als Berater gewinnen. “Mit günstigem Preissegment und der Konzentration auf den mobilen Bereich ist babbel.com bereit, Giganten wie Rosetta Stone zu verdrängen, welche die Nutzer im amerikanischen Markt, die jährlich weniger als 100 US-Dollar für Sprachlernprodukte ausgeben, vernachlässigt haben. Der Gewinner des Rennens um Sprachlernsoftware wird derjenige sein, der mobil am besten ist. babbel.com wird sich durch die Übernahme von PlaySay am amerikanischen Hauptmarkt in einer guten Position befinden.”

User von PlaySay können die App weiterhin nutzen und über das Internet auch auf Babbels Sprachlern-Apps für iPhone oder iPad zugreifen. Babbels Online-Angebote zum Sprachenlernen findet man im Web auf de.babbel.com und als App. Lernende, die babbel.com verwenden, können mit Leichtigkeit Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Schwedisch, Türkisch, Niederländisch, Polnisch, Norwegisch, Dänisch und Indonesisch üben und Spaß daran haben.

Markus Witte, Thomas Holl (CTO) werden Ryan Meinzer in San Francisco Anfang April treffen.

Weitere Informationen über die Übernahme sind in unserem Blogpost zu finden.

Über PlaySay und Ryan Meinzer

PlaySay ist ein 2008 gegründetes Unternehmen mit Sitz in San Francisco. Es betreibt ein iPhone-App mit Community-Funktion zum mobilen Sprachenlernen. Als Finalist des 2011 TechCrunch Disrupt wird PlaySay von den aktivsten Risikokapitalgebern des Bildungsbereichs in den USA (Novak Biddle Venture Partners) unterstützt. Das Unternehmen hat vertragliche Vereinbarungen über Premium-Inhalte mit einem der größten Herausgeber von Sprachlernbüchern und -materialien (McGraw-Hill), sowie mit dem größten Herausgeber fremdsprachiger Sprachlernwörterbücher (HarperCollins) getroffen.

Ryan Meinzers Fachgebiete bestehen aus Verkauf, Produkt-Neuentwicklung, Geschäftsentwicklung und internationale Expansion. Vor PlaySay leitete Ryan das internationale Geschäft einer japanischen Marketingfirma in Tokio, mit Kunden unter den Fortune 500 und multinationalen Großkunden. Ryan wird mit dem Heroku-Team (Salesforce) arbeiten.

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